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Exponate

Gummi im Alltag? Na klar.

Wo Gummi überall drin steckt, zeigen wir euch vom 15.-23. Juni  am Stand der Kautschukindustrie (LA-07) auf der IdeenExpo 2019 auf dem Messegelände in Hannover.

Erlebt Kautschuk und neu (!) Kunststoff hautnah – euch erwarten spannende Experimente und Mitmach-Exponate zu seinen Eigenschaften, seiner Herstellung und Qualität.

Doch nicht nur das Mitmachen und Ausprobieren bringt viel Spaß, sondern auch die Berufe und Karrieremöglichkeiten in der Welt von Kautschuk & Co. Sprecht uns an: Wir haben die Kontakte zu Ausbildungsbetrieben in eurer Region, die immer engagierte Praktikanten und Azubis suchen!

Gummi ganz groß –
Bonzo der Ballonhund

Von Straßen-und Kinderfesten sind sie nicht wegzudenken - Künstler die in wenigen Handgriffen aus einem Ballon einen Hund, eine Blume oder ein Piratenschwert zaubern können. Hast du schon mal selbst versucht, einen Ballon zu einem Tier zu verknoten? Am Stand der Kautschukindustrie (LA 07) auf der IdeenExpo 2019 hast du die Gelegenheit dazu. Unsere Azubis sind echte Ballonkünstler und zaubern mit dir in wenigen Sekunden eine Figur deiner Wahl - am liebsten natürlich einen Hund, so wie unseren Bonzo, der groß und bereits von weitem sichtbar über den Stand der Kautschukindustrie wacht und sich auf zahlreiche kleine Ballonhundfreunde freut.

Gummi geprüft –
Qualitätskontrolle für Schnuller

Ob Schnuller, Nuckel oder Nuggi - Baby's bester Freund muss eine Menge mitbringen und aushalten. Weich sollte er sein, anpassungsfähig und elastisch. Für den Hersteller - die MAPA GmbH-  ist die Zufriedenheit der kleinen Kunden und damit eine intensive Qualitätsprüfung unerlässlich. Eine der Prüfungen, die sich so ein Schnuller unterziehen muss, ist der Reißtest. Laut Norm sollte er 10 Sekunden 90 Newton aushalten können. Am Stand der Kautschukindustrie (LA 07) auf der IdeenExpo 2019 kannst du selbst  Hand anlegen und Mittels einer kleinen Maschine, die so ähnlich auch in der Qualitätssicherung im Unternehmen eingesetzt wird, deine Kräfte mit einem Schnuller messen.

Gummi im Labor –
das Kautschuklabor

Was Gummi ausmacht, kannst du mit eigenen Experimenten im Kautschuklabor erfahren. Es ist das Exponat vom Deutschen Institut für Kautschuktechnologie (DIK) und das Herz des Kautschukstandes (LA 07) auf der IdeenExpo 2019. Ausgerüstet mit Kittel und Schutzbrille kannst du Kautschuk als Stoff kennenlernen!

Gummi ganz schnell –
der Formel 1 Reifen im Original

Den "normalen" Autoreifen sehen wir täglich tausendfach auf den Straßen - einen Originalreifen der Formel 1 aus nächster Nähe zu betrachten und sogar anzufassen, das ist schon etwas Besonderes. Hier am Stand der Kautschukindustrie (LA 07) auf der IdeenExpo 2019 hast du die Gelegenheit dazu. Die Azubis der Pirelli Deutschland GmbH wissen nicht nur wo und wie Formel1 Reifen hergestellt werden, sie können auch eine Menge über die Besonderheiten dieser Reifen erzählen und wie es immer mal wieder gelingt, einen Formel1 Fahrer zum Weltmeister zu machen.

Gummi ganz sicher –
warum ein gutes Reifenprofil vor Aquaplaning schützt

Eine der Aufgaben des Reifenprofils ist es, Wasser, welches sich auf der Straße befindet, abzuleiten. Ist die maximale Kapazität der Profilrillen erreicht, kann überschüssiges Wasser nicht mehr kanalisiert werden. Eine Bugwelle entsteht, sie wächst und schiebt sich wie ein Keil zwischen  Reifen und Straße. Damit wird der Reifen regelrecht vom Untergrund abgehoben. Die Folge des Aquaplanings: es kann nicht mehr gelenkt oder gebremst werden. Am Simulationsmodell zeigen dir die Azubis der Pirelli Deutschland GmbH am Stand der Kautschukindustrie (LA 07) auf der IdeenExpo 2019 , inwieweit das gute Profil eines  Autoreifens die Gefahr von  Aquaplaning vermindert.

Gummi rettet Leben –
die Atemschutzmaske

Es brennt! Aus einem Wohnhaus schlagen meterhohe Flammen, giftiger Rauch dringt nach draußen. Mutige Feuerwehrmänner, ausgestattet mit feuerfester Kleidung und einer Atemschutzmaske stellen sicher, dass sich niemand mehr im Haus befindet. Für eine saubere Atemluft sorgt der Atemschutzfilter – dafür, dass sich die Maske gut dem Kopf des Feuerwehrmanns anpasst sorgt der flexible und anpassungsfähige Kautschuk aus dem die Maske gefertigt ist. Am Stand der Kautschukindustrie (LA 07) auf der IdeenExpo 2019 kannst du eine solche Atemschutzmaske aus nächster Nähe betrachten und natürlich auch selber einmal eine anprobieren.

Gummi verarbeitet –
die Kautschukfertigungsstraße

Gemeinsam zeigen dir die Pirelli Deutschland GmbH und die KKT Frölich GmbH außerdem, wie Kautschuk verarbeitet wird. An dieser Fertigungsstraße siehst du, dass das ein wenig vergleichbar ist, mit der Herstellung von Kuchen bzw. Keksen. Vom Rohkautschuk zum fertigen Produkt werden die einzelnen Schritte dargestellt: Rohkautschuk und Füllstoffe werden in einer Walze zu einer homogenen Masse vermengt. Diese Masse wird entweder in einem Modellextruder oder in einem Werkzeug in Form gebracht und dann vulkanisiert - also erhitzt - bis am Ende des Prozesses das fertige Produkt zur Verfügung steht.

Gummi in der Zukunft –
der Eagle 360 Urban

Am Stand der Kautschukindustrie (LA 07) auf der IdeenExpo 2019 präsentieren die Azubis der Goodyear-Dunlop Tires Germany GmbH den Eagle 360 Urban – ein visionärer Konzeptreifen in Form einer Kugel. Der kugelförmige Reifen für selbstfahrende Fahrzeuge wird im 3D-Druckverfahren hergestellt. Erhöhte Konnektivität, verbessertes Handling und vor allem Sicherheit standen bei der Entwicklung im Fokus. Der Konzeptreifen unterstreicht damit die Zukunftsvision von Goodyear und zeigt eine neue Lösung für die noch fernere Zukunft, in der sich das autonome Fahren zum Mainstream entwickeln könnte. Für die Verbindung von Reifen und Karosserie nutzt der Goodyear Eagle-360- Konzeptreifen die Magnetschwebetechnik. Die einzigartige Form des Goodyear Eagle 360 kann zur Sicherheit und Lenkbarkeit von selbstfahrenden Fahrzeugen beitragen und so den Anforderungen, die durch die autonome Mobilität entstehen, gerecht werde.

Gummi ist dicht –
Prüfstand für Autodichtungen 

Dichtungen im Auto sorgen dafür, dass Feuchtigkeit, Geräusche, Staub und andere unerwünschte Dinge nicht ins Wageninnere gelangen. Die Hersteller von Dichtungen sind aber noch auf mehr bedacht: Wieviel Kraft wird benötigt, um die Scheibe der Autotür nach oben und unten zu fahren? Oder: Erzeugt das Schließen und Öffnen des Fensters unangenehme Quietsch-Geräusche? Am Reibprüfstand der Firma Toyoda Gosei Meteor können sowohl die Kraft als auch die Akustik von Dichtungen getestet werden – dazu werden Dichtungsabschnitte mit einer rotierenden Scheibe in Kontakt gebracht. Neben dem eigenen Empfinden helfen Sensoren und ein akustischer Hörkopf bei der Messung.

Gummi ist vielseitig –
verschiedene Mischungen im Test 

Wenn Gummi im Auto verbaut wird, sieht es in der Regel immer gleich aus: schwarz. Die Farbe darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich im Auto unzählige Varianten des Werkstoffs befinden, die durch Änderung der Zusammensetzung eine große Palette an verschiedensten Eigenschaften mit sich bringen. Diese Eigenschaften wie zum Beispiel Materialhärte, Elastizität, Oberflächenklebrigkeit oder auch die innere Materialstruktur können von den Besuchern bei der Firma Toyoda Gosei Meteor ertastet und gemessen werden.

Gummi passt sich an –
Dichtungen richtig montiert

Bevor Dichtungen endgültig in Autos verbaut werden können, durchlaufen sie eine intensive Entwicklungsphase. Hier müssen die Montage- und Dichtungsseigenschaften so realitätsnah wie möglich nachgestellt werden. Dazu verwendet die Firma Todyoda Gosei Meteor Cubing Aufbauten. Das sind gefertigte Teilabschnitte des Autos aus Kunststoff im Maßstab 1:1 - zum Beispiel ein kleiner Bereich der Autotür mit einem Stück Karosserie gegen das der Türteilbereich bewegt wird. Am Cubing Modell können die Dichtungen an den Positionen verbaut werden, an denen sie dann auch später am Auto eingesetzt werden. Der Besucher kann die beweglichen Komponenten zusammenfahren und sich direkt selbst ein Urteil über das Schließ- und Dichtverhalten der Dichtungssysteme bilden.

Gummi ist flink –
Flummis aus dem Flummigenerator

Seit unserer frühsten Kindheit faszinieren uns die Eigenschaften eines Flummis.  Die Sprungkraft, die Farben und die erklären lassen. Eine bunte Flummimischung bestehend aus Kautschuk, Füllstoffen, Farbe und einigen anderen Bestandteilen unterschiedlichsten Größen. Am Flummigenerator der KKT Frölich GmbH kann sich der Besucher  die Herstellung genau anschauen und werden bereitgestellt und vom Flummigenerator durch Wärme und Schließkraft in Form gebracht. Heraus kommen vier bunte kleine Wegbegleiter, die mit etwas Glück sogar mit nach Hause genommen werden dürfen.

Gummi ist süß –
der Gummibärchenbaum

Feuerwehrmasken, Autoreifen und Flummis haben eine Gemeinsamkeit. Sie bestehen aus dem gleichen Grundstoff: Naturkautschuk.
Rings um den Äquator liefert der so genannte „Kautschukgürtel“ ideale Wachstumsbedingungen für die wind- und wetterfesten Kautschukbäume. Unter der schützenden Rinde befindet sich der wertvolle Latexsaft, der auf unterschiedlichste Art und Weise verarbeitet überall am Stand der Kautschukindustrie zu finden ist. Neugierig geworden? Dann lohnt es sich die Kautschukbäume der KKG Frölich GmbH mal ein bisschen näher zu betrachten… eine süße Überraschung wartet auf alle Besucher.  

Gummi schützt und ist sicher –
der Reißtest für Kondome 

Wieviel sind 18 Liter Luft? Um eine Idee davon zu bekommen können die Besucher der IdeenExpo per Luftpumpe  mindestens 18 Liter in ein Kondom pumpen. Hinter diesem spaßigen Wettbewerb der MAPA GmbH verbirgt sich ein durchaus ernster Hintergrund mit europäischer Norm. Die besagt nämlich, dass der Latex eines Kondoms so dehnbar sein muss, dass es eben mindestens diese 18 Liter fasst.  Also ran an die Pumpen und „Wer zuerst platzt, pumpt am besten!“

Gummi individuell –
schickes Design für Schnuller 

Es fehlt noch das Super – Geschenk für die kleine Schwester und den neu geborenen Cousin? Kreative Köpfe aufgepasst – bei der MAPA GmbH gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Schnullerdesign zu kreieren. Im Schnulleratelier lassen sich individuelle Schnuller gestalten.  Aus allen Designs werden fünf ausgelost,  nach der IdeenExpo produziert und dann an den Designer oder der Designerin versandt.

Gummi ist Schmuck –
Armbänder aus dem Spritzgiessverfahren

Wie aus einer zähen Silikonmaße im Minutentakt schicke Armbänder werden, die sich dann auch noch individuell lasern lassen, zeigen Schüler der BBS Gelnhausen sowie die Auszubildenden von Goodyear Tires  Germany GmbH. Zunächst wird das zähflüssige Silikon in der Maschine vermengt und erhitzt und dann durch das Spritzgießwerkzeug in Form gebracht. Das formgebende Werkzeug wurde von den angehenden Technikern und Verfahrensmechanikern selbst konstruiert und hergestellt. Um die fertigen Armbänder noch ansprechender zu gestalten, können sie im Anschluss an die Herstellung von einer weiteren Maschine individuell durch einen Laser beschriftet werden.

Gummi für die Kleinen –
das Bonzocar

Die perfekte Kautschukmischung sorgt für die optimale Beschaffenheit der Autoreifen: gutes Fahrverhalten, Sicherheit, Effizienz. Was für die Großen gut ist, kann für die Kleinsten nicht schlecht sein, haben sich Schüler der BBS Gelnhausen und Auszubildende der Goodyear Tires Germany GmbH gedacht und Reifen für ein Bonzo- ääähhhh Bobbycar entwickelt. Die perfekte Felge die dazu natürlich nicht fehlen darf, kommt aus dem 3D Drucker und wurde ebenfalls von den Schülern und Azubis geplant, kalkuliert und konstruiert.

Kunststoff wie vor hundert Jahren  –
die mechanische Kunststoffpresse

Mit dem Exponat der Motzener Kunststoff-und Gummiverarbeitung, eine alte Handhebelmaschine aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts,  kann die Verarbeitung von  Kunststoff beobachten und selber Hand anlegen. Früher diente die Maschine  der Verarbeitung von pulverförmigen, thermoplastischen Kunststoffmassen aus denen Spulenkörper und Isolierteile für die der Elektroindustrie hergestellt wurden –auf der IdeenExpo können die Besucher sich für ihren nächsten Besuch im Supermarkt rüsten und Chips für den Einkaufswagen herstellen.

Kunststoff im Schnellverfahren –
moderne Verarbeitung

Eine kleine Maschine mit großer Wirkung. Der Minispritzgussautomat der Motzener Kunst- und Gummiverarbeitung GmbH zeigt die moderne vollautomatisierte Kunststoffverarbeitung von heute. Ohne zusätzlichen menschlichen Eingriff werden so genannte Formteile in hoher Präzision und hoher Stückzahl hergestellt, fast wie von Zauberhand. Heraus kommen, je nach formgebendem Werkzeug, Kleinstteile aus Kunststoff, die in unterschiedlichster Art und Weise Anwendung finden – von der Industrie bis ins Kinderzimmer oder auf der IdeenExpo.

Kunststoff mit Gedächtnis –
die magische Tasse 

Eine Kunststofftasse wird von der Motzener Kunststoff-und Gummiverarbeitung GmbH mit hochenergetischen Elektronen bestrahlt – alles was übrig bleibt ist ein flacher Kunststoffkleks. Das Polyethylen aus dem die Tasse hergestellt ist, schmilzt normalerweise bei ca. 80 bis 100 C°. Mit diesem Verfahren der Bestrahlung gibt es keinen Schmelzpunkt mehr,  der Werkstoff kann wesentlich höher beansprucht werden und vergisst nicht: wird er nun in einen normalen Backofen gestellt, bei 180-200 °C richtet sich die Tasse wieder auf und wartet auf den nächsten Kaffee oder Tee.